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Durch Callies baldigem Umzug nach New York und ihre Entscheidung Sofia mitzunehmen, ging der Sorgerechtsstreit zwischen ihr und Arizona vor Gericht. Doch wer bekam letztendlich das alleinige Sorgerecht? Währenddessen bereute Stephanie ihre Entscheidung Kyle zu verlassen und die schwangere 14-jährige Jenny wurde erneut ins Krankenhaus eingeliefert.

„How the hell did this happen?“

#12.22 Mama Tried hat einen sehr faden Beigeschmack. Qualitativ gesehen ist diese Storyline eine der besten der ganzen Staffel. Es ist diese Art von Drama, die, die Serie erst zu so einem großen Hit gemacht hat. Aber als Fan von Calzona muss man ganz stark sein, denn die Entscheidung der Richterin wird sicher noch negativ nachwirken. Selbst Arizona, die verdienterweise das Verfahren gewonnen hatte, konnte man am Ende ihre Trauer ansehen. Wie soll man sich auch über sowas freuen, wenn man weiß das für die Ex-Frau gerade eine Welt zusammenbricht? Arizona ist sicher kein Mensch, der das so einfach wegsteckt und nur an ihre eigenen Gefühle denkt. Und auch wenn Callie mir in der letzten Szene wirklich leidtat ist sie selbst schuld.

Schon in der Szene, bevor die Entscheidung getroffen wurde, wirkte Callies Gespräch mit Arizona so als dachte sie, sie hätte bereits gewonnen. Und da war wieder dieses Gefühl, als würde Callie Arizona gar nicht Ernst nehmen, nur weil diese nicht die leibliche Mutter ist. Und dann gab es da noch die unfairen Mittel, die Callie und ihre Anwältin einsetzten, um zu gewinnen. Aber das ist typisch Callie. Das war damals schon so bei ihr, als es Streit zwischen ihr und Derek wegen der gemeinsamen Studie gab. Sie setzt jedes Mittel ein um zu bekommen, was sie will. Sei es auch noch so unmoralisch.

Dabei hätte alles so einfach gelöst werden können. Callie hätte einfach ihren Plan, mit Penny wegzuziehen, über Bord werfen können. Sie sagte das sie so sehr versucht hatte Penny nicht zu lieben und es unfair ist, dass sie sich zwischen zwei Personen entscheiden muss, die sie liebt. Dabei hat das niemand von ihr verlangt. Es ist nur ein Jahr und in der Zeit wäre eine Fernbeziehung sicher möglich gewesen, vor allem wenn man sich ja „so sehr liebt“. Penny hätte auch von sich aus sagen können „Callie, ich weiß, wie wichtig dir deine Tochter ist und das ist es nicht wert. Lass es uns mit der Fernbeziehung versuchen“. Aber nein, stattdessen verbockte sie es, mal wieder, vor Gericht und ist nun wieder der Buhmann.

Mich würde es nicht wundern, wenn dies der Punkt ist, an dem es für die Beziehung den Bach runtergeht und damit wäre alles umsonst gewesen. Die bedrückende und traurige Atmosphäre am Ende lässt jedenfalls nichts Gutes für die Zukunft erahnen. Anfangs fand ich es etwas schade und traurig das der Großteil der Zeugen sich auf Callies Seite befanden, aber letztendlich waren doch alle ziemlich fair bei ihrer Aussage, vor allem Miranda.

„Goodbye for now.“

Der Fall der Woche brachte die schwangere 14-jährige Jenny und ihre Mutter zurück ins Krankenhaus. Das junge Mädchen ist gestürzt und es bestand die Gefahr, dass ihr Baby zu früh auf die Welt gebracht werden musste. Da Arizona im Gericht war, übernahm ein anderer Arzt den Fall, allerdings zweifelten April und Alex an seiner Behandlungsweise. Warum werden eigentlich andere Ärzte, die nicht zum Hauptcast gehören, immer so unsympathisch und inkompetent dargestellt? Hier wollte man wohl zeigen das Arizonas Job keine Schwäche ist, wie es vor Gericht ausgelegt wurde, sondern zu ihren Stärken gehört.

Jennys Mutter wurde diesmal um einiges sympathischer dargestellt als noch in #12.17 I Wear The Face. Sie war für ihre Tochter da, machte ihr keine Vorwürfe mehr und freute sich sogar auf das kommende Baby. Wir werden wahrscheinlich nicht das Letzte von den beiden gesehen haben, immerhin steht die Geburt noch bevor. Eine eher kleinere Rolle spielten diesmal April und Jackson, die sich darüber einigten, wer welchen Feiertag bekommt, sobald das Baby da ist. Damit hatte man einen guten Kontrast zum Sorgerechtsstreit zwischen Callie und Arizona und es ist schön zusehen das wenigstens ein Paar wieder auf dem richtigen Weg ist.

„I can’t believe you dumped Kyle with a note. Brutal.“

Die Macher der Serie sollten aufpassen das sie Stephanie nicht zur neuen Nervensäge von „Grey’s Anatomy“ entwickeln. Erst letzte Woche hat sie Kyle per Brief abserviert und nun bereute sie diese Entscheidung schon wieder. Jetzt wo dieses Hin- und Her zwischen Amelia und Owen endlich beendet ist brauche ich das gleiche nicht noch mal mit Stephanie und Kyle, vor allem da man als Zuschauer immer noch keinen Bezug zu den beiden als Paar hat.

Man sollte sich mal lieber wieder auf die Beziehung von Alex und Jo konzentrieren, die sich immer mehr zu Sidekicks entwickeln. Ich hoffe das man in Staffel 13 eine richtige tolle und dramatische Storyline für die beiden parat hat, aber ich schraube meine Erwartungen da mal nicht zu hoch. Am Ende der Episode kehrte Kyle mit einer Meningitis ins Krankenhaus zurück, wies Stephanie jedoch verständlicherweise von sich ab. Aber ich befürchte, dass dort das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Ob sich daraus vielleicht noch eine Izzie/Denny-Storyline entwickelt? Das Staffelfinale rückt immer näher und wenn man bedenkt, wie gerne Shonda Rhimes ihre Charaktere tötet, sieht das für mindestens eine Person nicht gut aus.

Bewertung: 8/10

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