Ich weiß, ich habe gesagt, dass ich jeden Sonntag meine Mini Reviews der Woche veröffentlichen werde, aber leider fehlte mir die Zeit und Inspiration dazu. Ich werde es mir weiterhin vornehmen jeden Sonntag etwas zu veröffentlichen, bin mir aber jetzt schon sicher das es nicht immer klappen wird. Schon mal sorry dafür. Diesen Sonntag schaue ich, unter anderem, auf einen (nicht wirklich) schockierenden Todesfall bei „Nashville“ und ein grandioses Comeback bei „Vampire Diaries“ zurück.

NASHVILLE: S05E09 „If Tomorrow Never Comes“

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Für diejenigen die nichts von den Gerüchten das Connie Britton die Serie verlassen würde mitbekommen haben mag ihr Tod vermutlich ein Schock gewesen sein, für mich allerdings nicht. Allein ihr Satz „My mom died one week before i got my first period“ von letzter Woche war schon ein Indiz für ihren bevorstehenden Tod. Leider muss ich sagen das dieser mich fast vollkommen kalt gelassen hat. Das lag allerdings nicht daran, dass ihr Tod nicht emotional inszeniert wurde. Die Folge ist durchaus eine Achterbahn der Gefühle und alle Beteiligten, vor allem Charles Esten und die Stella Zwillinge, brachten ihre Angst und Verzweiflung grandios rüber, jedoch hing ich einfach nicht sehr an dem Charakter Rayna.

Ich fand den Großteil ihrer Storylines weder sonderlich interessant, noch finde ich das sie eine starke Sängerin ist. Sie war halt einfach immer nur…da. Und nun ist sie es nicht mehr. Und für mich ist das in Ordnung. Ich hoffe, dass man den Fokus nun mehr auf Juliette legt, die sowieso immer der stärkste Charakter der Serie war. Mich hat die Episode auch erst gegen Ende angefangen emotional zu berühren als Juliette das Zimmer betrat und sich von Rayna verabschiedete. Und natürlich die traurige Szene, in der Raynas Familie für sie sang und sie ein letztes Mal die Augen öffnete.

Für viele Zuschauer ist das nun wieder der Punkt, wo sie anfangen zu schreiben „Ich werde die Serie nie wieder schauen“. Ich persönlich bin schon ganz gespannt darauf, wohin sich die Serie nun entwickeln wird und wie die Charaktere mit ihrem Tod umgehen werden. Ich hoffe, Deacon wird nicht erneut dem Alkohol verfallen, sondern Rayna’s Wunsch beherzigen und sich um Daphne und Maddie kümmern.

Bewertung: 8/10


VAMPIRE DIARIES: S08E14 „It’s Been a Hell of a Ride“

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„Vampire Diaries“ neigt sich dem Ende und diese Episode hat meine Vorfreude auf das Finale um 200 Prozent gesteigert. Es war ja bereits bekannt, dass Nina Dobrev als Elena Gilbert zurückkehren würde, aber nicht nur das – auch Doppelgängerin (und neuerdings Königin der Hölle) Katherine Pierce wird den Salvatore Brüdern ein letztes Mal das Leben schwer machen. Darauf freue ich mich tausendmal mehr als auf die Rückkehr von Elena. Und es ergibt Sinn: Mit Katherine Pierce hat alles begonnen und mit ihr als finalen Bösewicht sollte es auch enden. Bei Kai’s Satz „the baddest bitch of all“ musste ich grinsen wie ein kleines (leicht psychopathisches) Kind. Katherine ist und bleibt mein Favorit bei „Vampire Diaries“.

So schnell wie Cade aufgetaucht ist, so schnell war er auch wieder verschwunden und darüber bin ich froh. Es sollte zum Ende hin einen Feind geben, der in Erinnerung bleibt und da ist Katherine die einzig richtige Wahl. Für mich war der finale Kampf gegen Cade ein wenig verwirrend. Mit dem Tod hat man es in der Serie ja nie so genau genommen, aber hier bin ich gar nicht mehr mitgekommen. Erst starb Damon und ist mit Cade in einer Art Limbo, dann tauchte plötzlich Bonnie auf und dann auch noch Stefan, der es schaffte Cade den Dolch in die Brust zu rammen. Und als Krönung lebte Damon dann einfach wieder. Um eine logische Erklärung dafür hatte man sich kaum bemüht.

Bleibt nur zu hoffen, dass Nina Dobrev auch einige Szenen als Katherine für die nächste Episode abgedreht hat. Ich würde nur ungern auf das Finale warten, da dort der Fokus wohl auf Elena liegen wird und ich Katherine um einiges interessanter finde.

Bewertung: 7,5/10


GREY’S ANATOMY: S1314 „Back Where You Belong“

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Es wurde auch Zeit, das endlich mal wieder etwas Normalität im Krankenhaus einkehrt. Die letzten Folgen drehten sich zu sehr um den kindischen Kleinkrieg gegen Minnick. Der ist zwar noch immer Thema, diesmal legte man den Fokus jedovh wieder mehr auf die spannenden, medizinischen Fälle. Darunter Riggs Patientin, die zwölf Jahre als vermisst galt und nun wieder aufgetaucht, geistig aber nicht mehr ganz auf der Höhe ist. Diese wurde übrigens hervorragend von „O.C. California“-Darstellerin Samaire Armstrong verkörpert. Wenn man seit dreizehn Jahren „Grey’s Anatomy“ schaut dann weiß man, was das bedeutet: Megan lebt und wird wieder auftauchen, inklusive psychischer Probleme. Um den Dramafaktor zu erhöhen, wird dies wahrscheinlich geschehen sobald Riggs seine Beziehung zu Meredith vertieft hat. Zurzeit liegt diese ja auf Eis.

Apropos Meredith, diese ist noch immer suspendiert und langweilt sich zuhause. Übrigens erneut ohne Kinder. Es ist sicher schwer andauernd mit Kindern zu drehen, aber man hat das Gefühl Meredith hätte gar keine mehr. Hin und wieder sollte man sie schon mal zu Gesicht bekommen. Bailey stattete ihr einen Besuch ab und bot ihr an die Suspendierung aufzuheben. Diese lehnte jedoch, wegen ihrer Loyalität zu Richard, ab. So nervig Merediths Sturheit auch manchmal sein kann, führte sie hier jedoch zu einer schönen Szene zwischen Meredith und Webber, die ihr besonderes Verhältnis unterstrich. Letztendlich konnte er sie überzeugen ihren Job wieder anzunehmen, womit das Liebesdreieck mit Riggs und Maggie wohl bald wieder Thema sein wird.

Größter Störfaktor war erneut Jackson, der sich weiterhin wie ein verwöhntes, arrogantes Arschloch verhält, das eingeschnappt ist, weil es nicht seinen Willen bekommt. Und die arme April bekommt es unfairerweise ab. An ihrer Stelle hätte ich bereits das Kind geschnappt und wäre auf und davon. Der zweite medizinische Fall handelte von einem Jungen, der von seiner Mutter eine Niere gespendet bekommen sollte. Verkompliziert wurde dies dadurch, dass eine ihrer Nieren versagte und als einziger Spender ihr gewalttätiger Ehemann in Frage kam. Vor allem für Jo war dies ein schwieriger Fall und sehr wahrscheinlich wird auch ihr Ex-Mann bald wieder auftauchen. Ich hatte ja gehofft, dass Alex derjenige ist, der sie am Ende tröstet, aber dafür ist es wohl noch zu früh. Den hat man in dieser Episode allgemein kaum wahrgenommen, obwohl er wieder arbeitete.

Zwischen Minnick und Arizona entwickelt sich langsam ein romantisches Verhältnis, jedoch haben beide kaum Chemie – jedenfalls nicht wie Callie und Arizona. Ich bin gespannt, ob sie wirklich dauerhaft an ihrer Seite sein wird oder die beiden bis zum Ende der Staffel wieder getrennt sind. Dieses Versteckspiel war etwas kindisch, dank Arizona allerdings auch unterhaltsam.

Bewertung: 7,5/10


THE 100: S04E04 „A Lie Guarded“

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„The 100“ hat diese Woche ganz schön mit meinen Emotionen gespielt und das fand ich gar nicht witzig. Die Serie ist ja dafür bekannt keine Scheu davor zuhaben wichtige Charaktere zu töten und so sah es fast so aus, als hätte es diesmal Octavia erwischt, die von Echo erstochen wurde und dann eine Klippe hinunter stürzte. Aber ich hätte wissen sollen, dass so eine taffe Kämpferin nicht so einfach aus der Serie geschrieben wird, worüber ich überaus froh bin. Ihre ganze Entwicklung ist viel zu interessant, um auf ihren Charakter zu verzichten. Sinn machte es zwar nicht, da vermutlich niemand einen Sturz aus dieser Höhe überleben würde, aber das ist mir egal. Hauptsache Octavia ist weiterhin dabei. Und ich hoffe Bellamy wird bald erfahren das sie überlebt hat, denn es macht keinen Spaß ihn so leiden zusehen.

Einen Verlust gab es dennoch zu vermelden. Nyko opferte sich, um Luna zu retten. Das ist schade, da er einer der wenigen war der der Sky Crew offen gegenüberstand und sie nicht als Bedrohung ansah. Vielleicht war es seine Ansprache darüber der Sky Crew zu vertrauen oder vielleicht war es auch Raven, aber letztendlich entschied sich Luna dazu, Clarke und den anderen zu helfen. In Arkadia benahm sich Jasper weiterhin wie ein Idiot. Ich frage mich, warum man ihn nicht endlich beseitigt, immerhin ist er einer der wenigen, die auch wirklich sterben wollen. Jasper war mal so ein cooler Charakter, aber seit der letzten Staffel ist er nur noch unerträglich. Ich kann die Aufregung der anderen verstehen, als sie von der Liste erfuhren, doch dennoch tat mir Clarke etwas Leid. Sie war ja selbst nicht begeistert davon diese Liste zu erstellen, doch wenn das Ende der Welt droht, muss man halt harte Entscheidungen treffen. Und es war ausgerechnet Jaha, einer der großen Feinde der ersten und dritten Staffel, der ihr zur Seite stand, wodurch man anfing darüber nachzudenken, ob er vielleicht nicht der Bösewicht ist, als der er dargestellt wurde. Es wird auf jeden Fall noch spannend werden, da Roan die Allianz mit Arkadia schon wieder aufgehoben hat.

Bewertung: 8/10


HOW TO GET AWAY WITH MURDER: S03E15 „Wes“

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Nach wochenlangen Spekulationen war es endlich soweit: Der Mörder von Wes wurde enthüllt. Meine Reaktion: „Wer zur Hölle ist dieser unverschämt gut aussehende Mann und warum tötet er Wes?“ Ich war schon etwas enttäuscht als sich herausgestellt hatte das ein einfacher Auftragsmörder engagiert wurde, um Wes zu töten. Und das ausgerechnet Denver dafür verantwortlich sein sollte, wirkte etwas zu einfach gelöst. Aber es wäre nicht „How to Get Away with Murder“ wenn es nicht einen Twist geben würde. In den letzten paar Minuten läuft Laurel Wes‘ Mörder über den Weg und stellte ihn als Freund der Familie vor. In einem Flashback wurde dann enthüllt das LAURELS VATER ihn engagiert hatte, um Wes zu töten. Da stand mein Mund ganz schön weit offen. Es gibt Väter, die alles dafür tun um ihre Tochter vor Jungs zu schützen – nur gehen die meisten nicht soweit den Freund ihrer Tochter ermorden zulassen. Da muss natürlich mehr dahinter stecken und ich bin gespannt, was da noch ans Licht kommen wird. Und ebenfalls bin ich gespannt, wie Laurel darauf reagieren wird, da sie ja kein einfaches Verhältnis zu ihrem Vater hegt.

Ein wenig enttäuscht war ich nach dem Twist trotzdem ein wenig, da der Charakter zuvor in nur einer Episode zusehen war, allerdings war es auf jeden Fall eine unvorhersehbare Wendung. Niemand kann mir erzählen, dass er tatsächlich ihren Vater unter Verdacht hatte. Olivia Davis hat derweil wieder eine grandiose Performance abgeliefert. Ich habe selten eine Schauspielerin gesehen die einen so fesseln kann, obwohl sie nur einen Monolog führt und sonst nichts weiter in der Szene geschieht. Lange Zeit wurde spekuliert, ob Wes Annalise Sohn wäre, was er offensichtlich nicht ist, aber dennoch gibt sie endlich zu das es sich für sie so angefühlt hat, als wäre er es. Ein herzzerreißendes Geständnis. In einer weiteren gelungenen Wendung erfuhren wir das, Wes eigentlich der Sohn von Charles ist. Der wirkte auf mich etwas jung dafür, weshalb ich damit auch nicht gerechnet hätte.

Frank wurde aus dem Gefängnis entlassen und bat Annalise erneut um Vergebung. Sogar auf die Knie ging er vor ihr, wobei ich nur die Augen verdrehen konnte. Frank ist immer so übertrieben dramatisch und anhand von Annalise’s Gesichtsausdruck schien sie auch nicht begeistert zu sein. Ehrlich gesagt wüsste ich auch nicht mehr, was man mit seinem Charakter noch anstellen sollte. Er ist einfach nur noch überflüssig. Auch innerhalb der Beziehungen hat sich so einiges getan. Asher und Michaela sagten endlich die drei kleinen Worte, auch wenn Letztere länger dafür gebraucht hat. Momentan sind die beiden, die einzigen die wirklich eine gesunde Beziehung zu führen scheinen und ich hoffe, das bleibt so. An der Beziehung von Oliver und Connor habe ich inzwischen schon jegliches Interesse verloren. Da half auch der Heiratsantrag nichts mehr. Und seit wann kann ein Staatsanwalt eigentlich einfach jemanden entführen und keinen interessiert es? Ich hatte ja gehofft, das Denver seine gerechte Strafe bekommt. Hoffentlich wird dies in Staffel 4 noch geschehen.

Bewertung: 8/10

 

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